*roaring


Dekker/Middleton/Bieri



Premiere am 10.12.2022 am Schlachthaus Theater Bern


weitere Vorstellungen am:


11.12., 15.12., 16.12., 17.12. (Schlachthaus Theater Bern)
18.1. - 20.1.23 (Roxy Birsfelden)
23.1. - 27.1.23 (Winkelwiese Zürich)



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Konzept: Martin Bieri
Spiel: Jules* Elting
Regie: Antje Schupp
Kostüme: Valerie Reding
Bühne: Christoph Rufer
Musik: Christine Hasler
Text: Martin Bieri, Thomas Dekker, Thomas Middleton
Dramaturgie: Martin Bieri
Technik und Licht: Valerio Rodelli
Regieassistenz: Teo Petruzzi
Produktionsleitung: Ramun Bernetta
Öffentlichkeitsarbeit: Samara Leite Walt






«Ich bin mehr als alles das! / Entweder oder gibt es nicht. / Es gibt nur und. / Und und.»

Das sagt Mary Frith, eine Figur, wie es sie im europäischen Theater kein zweites Mal gibt: 1584 geboren, queer zu jeder Festschreibung, trans*, nonbinär, eine Grösse auf den Showbühnen und in der Halbwelt Londons, wegen Crossdressing und «grober Unsittlichkeit» zu Gefängnis verurteilt, in Erinnerung geblieben als Mensch, der frei lebte.

1610 haben Thomas Dekker und Thomas Middleton ihr ein dramatisches Denkmal gesetzt. Das historische Stück «Roaring Girl» wird in der erstmaligen Übersetzung von Martin Bieri zu «Roaring», einem vielstimmigen, hyperzeitgemässen Monolog über Gender, Identität, Begehren und Widerstand, den sich die Hauptfigur, 400 Jahre nach ihrem wildglamourösen ersten Auftritt, furios wieder aneignet.